Der Touchpico von Touchjet ist ein neuartiger Pico-Projektor im Hosentaschenformat, der eine Interaktion mit den projizierten Bildinhalten mittels Spezialstift erlaubt und dadurch unzählige Einsatzmöglichkeiten bietet.

Allgemeine Informationen zum neuen Pico-Projektor von Touchjet

Vorab ist anzumerken, dass sich der über Indiegogo per Crowdfunding finanzierte Pico-Projektor Touchpico derzeit noch in der Entwicklung befindet, sodass es bislang lediglich einen Prototyp gibt, der allerdings schon jetzt überaus vielversprechend ist. So kann das etwa handgroße Gerät des neuartigen Projektors trotz seiner kompakten Bauweise ein überraschend großes Bild mit einer Diagonale von bis zu 80 Zoll darstellen. Hinzukommt, dass der akkubetriebene Touchpico auf Android basiert und demzufolge mit entsprechenden Endgeräten, wie etwa Smartphones und Tablets, kommunizieren kann. Folglich ist der neuartige Pico-Projektor aus dem Hause Touchjet geradezu prädestiniert für den mobilen Einsatz. Allerdings ist einzuräumen, dass es längst vergleichbar kleine Projektoren für unterwegs gibt.
Was den Touchpico jedoch klar von anderen Pico-Projektoren abheben wird, ist eben, dass man mit ihm via mitgelieferten Stift per Infrarot agieren kann, um so zum Beispiel virtuell auf die Projektionsfläche zu zeichnen. Erwähnung verdient dabei, dass für das virtuelle Zeichnen keine spezielle Leinwand benötigt wird. So wird die Wand zum Whiteboard.

Mögliche Einsatzgebiete für den Touchpico von Touchjet

Aus der kompakten Bauweise, der Kompatibilität mit Mobilgeräten und der daraus resultierenden Möglichkeit, jederzeit und allerorts auf das Internet zugreifen zu können, ergeben sich nahezu unzählige Einsatzmöglichkeiten. So könnte sich der handliche Touchpico schon allein aufgrund der derzeit wohl einzigartigen Interaktionsmöglichkeit zum Beispiel in Klassenzimmern in der Schule, in Konferenzsälen, am Arbeitsplatz oder in Fortbildungsräumen und dergleichen mehr als unschätzbare Bereicherung erweisen. Darüber hinaus kann der Touchpico aber selbstverständlich auch im privaten Umfeld zum Einsatz kommen. Erlaubt er es doch, fortan in jedem beliebigen Zimmer und sogar im Freien Filme zu genießen oder Onlinespiele zu spielen.

Fazit

Die Einsatzmöglichkeiten, die der Touchpico von Touchjet gerade in Hinblick auf die zukunftsweisende Interaktionsmöglichkeit verspricht, sind schlichtweg beeindruckend. Allerdings bleibt abzuwarten, ob er die typischen Schwächen bereits erhältlicher Pico-Projektoren, wie etwa eine relativ geringe Leuchtkraft oder eine recht niedrige Auflösung, aufweisen wird. Davon abgesehen soll er bei der Markteinführung auf der offiziellen Crowdfunding-Website Indigogo um die 350 US-Dollar und im eigentlichen Handel sogar knapp 500 US-Dollar kosten, was zumindest für Privatanwender zu teuer sein dürfte, zumal die Möglichkeit zur Interaktion für sie doch eher uninteressant ist.

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