Sanyo PDG DSU 21 E (Foto: Sanyo)
Mit seinen 800 x 600 Bildpunkten im 4:3-Format darf der Sanyo PDG DSU 21 E nicht das Siegel „HD-ready“ tragen. Dennoch kann er hochauflösendes Fernsehen (HDTV) bis 1080i darstellen. Ermöglicht wird dies durch eine aufwändige elektronische Umwandlung im Inneren des Sanyo-Projektors. Von der umgerechneten HD-Bildqualität sollte man jedoch nicht zu viel erwarten. Wer unbedingt HD-Videos schauen möchte, sollte einen echten, wenn auch erheblich teureren HD-Ready-Beamer mit wohnzimmertauglichem Videoanschluss wählen.

Sanyo hat den PDG DSU 21 E für eine Anwendung bei zwei Gruppen erschaffen: Um Präsentationen in Unternehmen und Bildungseinrichtungen an die Wand zu bringen. Nimmt man jedoch das äußerliche Erscheinungsbild im smarten, weißen Kleid und die inneren Werte, präsentiert sich der PDG DSU 21 E ebenso als waschechter Projektor für’s Heimkino – Zumindest, wenn man einen Zuspieler mit D-Sub (etwa einen PC) hat. Mit seiner Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten im 4:3-Format ist er optimal für die Wiedergabe des aktuellen TV-Programms geeignet, obwohl er sogar HDTV-Signale per D-Sub-Eingang entgegen nimmt. Da HDTV aber intern auf 800 x 600 heruntergerechnet wird, darf man vom projizierten Bild nicht allzu viel HD erwarten. Laut Liste soll der Sanyo PDG DSU 21 E stolze 649 Euro kosten: Im Internet ist er jedoch bereits für die Hälfte zu haben, obwohl er erst seit 06/2008 bei den Händlern steht.

Die Bildqualität des Sanyo PDG DSU 21 E

2300 Ansi-Lumen versprechen ein helles, kräftiges Bild auch bei nicht komplett abgedunkelten Räumen. Für ein kontrastreiches Bild sollte der Vorführraum jedoch beamertypisch abgeschattet sein. Aufgrund der verwendeten Technik (DLP) kommt es zu regenbogenartigen Erscheinungen, wenn man das Videobild aus den Augenwinkeln betrachtet.

Die Bedienung des Sanyo PDG DSU 21 E

Die wichtigsten Einstellungen wie Trapezkorrektur, Focus und Zoom lassen sich direkt am Gerät vornehmen. Das ist nicht weiter negativ, da diese Einstellungen beim Einsatz als Heimkino-Projektor in der Regel nur ein einziges mal vorgenommen werden. Alle Anschlüsse befinden sich gut erreichbar an der Rückseite des Geräts.

Urteil zum Sanyo PDG DSU 21 E

Der Markt hat es gerichtet: Im Internet kostet der Sanyo PDG DSU 21 E um die 300 Euro. In Anbetracht der gebotenen Leistungen ein echtes Schnäppchen. Ein Problem mit der Heimkinotauglichkeit könnten jedoch die Eingänge sein: Als Business-Beamer hat der PDG DSU 21 E weder Scart-, HDMI/DVI oder Komponenten-Eingänge. Ein qualitativ hochwertiges Signal gelangt nur über D-Sub in den Projektor – Und das liefern in den meisten Fällen nur Computer. Was die Störgeräusche angeht, ist der Sanyo-Beamer mit 32 dB nicht gerade ein Leisetreter. Hier muss der Klang aus den Lautsprechern etwas höher gedreht werden, damit das Betriebsgeräusch beim Filmgucken nicht nervt.

  • Testeo 7/2008: Spitzenklasse

Technische Daten

  • Hersteller: Sanyo
  • Modell: PDG DSU 21 E
  • empf. Preis: 649€
  • System: DLP
  • Auflösung: 800 x 600
  • Bildformat: 4:3
  • Maximales Kontrastverhältniss: 2000:1
  • Maximale Helligkeit: 2300 Ansi Lumen
  • Zoom: 1,1fach
  • Lampe hält: 3000 Stunden (Eco Modus)
  • Störgeräusch: 32 dB (Eco Modus)
  • Lens Shift: Vertikal
  • Objektivschutz: Deckel
  • Lüfter: zur Seite
  • Stromverbrauch (Standby/Betrieb): 7W/200 W (Eco Modus)
    Bildeinstellungen des Sanyo PDG DSU 21 E

  • Zoom: am Gerät
  • Bildschärfe: am Gerät
  • Lens Shift: am Gerät
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