Neben der Keystone-Korrektur, bei der eine trapezartige Darstellung ausgeglichen wird, gibt es bei Beamern auch eine Lens-Shift-Funktion, die horizontal oder vertikal ausgeführt werden kann. Bei dieser wird das Objektiv bewegt, ohne den Beamer zu berühren.

Gemessen wird die Linsenverschiebung in Prozent. 100 Prozent würden eine Verschiebung des Bildes um eine Leinwandbreite oder –höhe bedeuten. Bei der Projektion sind aber nur recht geringe Prozentzahlen realisierbar. Der große Vorteil gegenüber der Keystone-Korrektur: Es gehen bei der Darstellung keine Pixel verloren und das Bild erscheint genau in der Projektionsfläche.

Die Linsenverschiebung stammt ursprünglich aus der Fotografie. Dort wurde sie etwa eingesetzt, um bei Architekturaufnahmen horizontale und vertikale Ebenen zu erhalten.

Notwendig und sinnvoll ist ein Lens-Shift vor allem dann, wenn das Projektionsgerät nicht rechtwinklig zur Projektionsfläche steht. Die Linsenverschiebung wird meist über einen Lenkstift oder Stellschrauben bewerkstelligt. (hh)

Foto. light-image – Fotolia.com

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