Auch No-Name-Geräte können ihren Reiz haben, das zeigt der Projektor der Firma OCDAY, für den es nicht einmal zu einer eigenen Typenbezeichnung gereicht hat. Dennoch bringt der Projektor alles mit, was man heute von einem LED-Beamer erwarten darf. Mit 2.800 Lumen hat der Projektor eine Menge Kraft, um ein dynamisches Bild in verschiedenen Auflösungen zu erzeugen. Eigentlich arbeitet das Gerät mit 1280×800 Bildpunkten, kann aber sowohl 720p als auch 1080p abspielen und so für ein Full-HD-Erlebnis sorgen. Das Bild sieht laut Hersteller am besten aus, wenn es aus einer Entfernung von 3 Metern an die Leinwand geworfen wird, als Größe des Bildes gibt er die Spanne von 50 bis 200 Zoll an. Ein Mittelwert dürfte hier aber die besten Ergebnisse bringen.

Eingebauter Ton

Der OCDAY-Projektor verfügt auch über zwei eingebaute Lautsprecher mit je 150 Watt Leistung. Kino-Surround-Sound darf man da sicherlich nicht erwarten, für gut verständlichen Ton beim Fernsehen sollte das aber genügen. Einen eigenen, guten Anschluss für Ton bietet der Projektor leider nicht, aber dank HDMI sollte auch der Klang gut übertragen werden. Mit zwei USB 2.0-Anschlüssen und weiteren HDMI-Buchsen ist der Projektor gut, aber nicht sehr gut aufgestellt.

Allesversteher

Dafür kommt der OCDAY bei den Datenformaten groß raus – der Projektor spielt so gut wie jedes gängige Datenformat ab, sei es als Audio, Video oder Bilddatei. Fünf verschiedene Audioformate, 13 Videoformate und vier verschiedene Bildformate sind laut Hersteller möglich. Etwas widersprüchlich sind hingegen die Angaben zur Haltbarkeit: Das Leuchtmittel soll laut Hersteller mit 50.000 Stunden sehr lange durchhalten, Garantie auf das Gerät gibt es aber nur für ein Jahr. Für den Preis von deutlich unter 200 Euro macht man dennoch nicht viel falsch: Ein günstiger, sehr heller LED-Beamer für Kino oder Fernsehen, der bei den Details punkten kann, der aber auch ein paar Schwächen hat.


Screenshot: amazon.de

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