den Einstieg ins Heimkino
Full-HD-Beamer im Vergleich: 6 Modelle für den Heimkino-Einstieg
Sechs Full-HD-Beamer für den Einstieg ins Heimkino im Vergleich, vom hellen Lampenbeamer bis zum leisen Streaming-Gerät. Unsere Kaufberatung zeigt, welche Merkmale für Ihren Raum und Ihre Nutzung zählen.
6 Modelle verglichen nach Herstellerangaben und unabhängigen Testergebnissen – so vergleichen wir. Aktualisiert 6. November 2026.
Am hellsten
Epson EH-TW840
Der Epson EH-TW840 hat mit 4.000 Lumen Weiß- und Farbhelligkeit laut Hersteller die höchste Helligkeitsangabe in diesem Vergleich.
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BenQ TH575i
Der BenQ TH575i verbindet einen Input-Lag von 16,7 ms bei 1080p/60 Hz mit 3.800 ANSI-Lumen und liegt in der Preisklasse 300–700 €.
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BenQ TH671ST
Der BenQ TH671ST projiziert dank Kurzdistanzoptik schon ab ca. 1,5 m Abstand ein 100-Zoll-Bild.
Bei Amazon ansehen*Leisester
Epson Lifestudio Pop EF-61G
Der Epson Lifestudio Pop EF-61G hat mit 24 dB(A) im Normalmodus und 20 dB(A) im Eco-Modus die niedrigsten Geräuschangaben in diesem Vergleich.
Bei Amazon ansehen*Vergleichstabelle
| Modell | Lichtquelle | Helligkeit | Projektionsverhältnis | Smart-System | Betriebsgeräusch | Preisklasse | Kaufen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anker Nebula P1i | LED | 380 ANSI-Lumen (laut Hersteller TÜV-zertifiziert) | 1,25:1; 2,76 m für 100 Zoll | Google TV | 29 dB | 300–700 € | Amazon* |
| BenQ TH575i | Lampe (DLP) | 3.800 ANSI-Lumen | 1,49–1,64:1 (rechnerisch ca. 3,3–3,6 m für 100 Zoll) | Google TV über mitgelieferten Dongle | 34 dB (Normal), 29 dB (Eco) | 300–700 € | Amazon* |
| BenQ TH671ST | Lampe (DLP) | 3.000 ANSI-Lumen | 0,69–0,83:1; 100 Zoll ab ca. 1,5 m Abstand | keines | 33 dB (Normal), 29 dB (Eco) | 700–1.500 € | Amazon* |
| Dangbei N2 | LED | 400 ISO-Lumen | 1,26:1; ca. 2,74 m für 100 Zoll | Linux-basiertes Smart-System mit lizenziertem Netflix, Prime Video und YouTube; kein Play Store | unter 26 dB laut Hersteller | 300–700 € | Amazon* |
| Epson EH-TW840 | Lampe (UHE, 210 W), 3LCD | 4.000 Lumen Weiß- und Farbhelligkeit laut Hersteller (2.200 Lumen im Sparmodus) | 1,21–1,45:1 (1,6–1,92 m für 60 Zoll), 1,2-facher manueller Zoom | keines | 37 dB(A) Normal, 28 dB(A) Eco | 300–700 € | Amazon* |
| Epson Lifestudio Pop EF-61G | LED (RGB-LED, 3LCD) | 700 Lumen (Weiß nach ISO 21118, Farbhelligkeit nach IDMS 15.4), Eco-Modus 350 Lumen | 1,20:1 (kein optischer Zoom) | Google TV | 24 dB(A) Normal, 20 dB(A) Eco | 300–700 € | Amazon* |
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Ein Full-HD-Beamer ist für viele der naheliegende Einstieg ins Heimkino: 1920 × 1080 Bildpunkte genügen für Filme, Serien und Konsolenabende auf großer Fläche. Fünf der sechs Geräte in diesem Vergleich gehören zur Preisklasse 300–700 €, der BenQ TH671ST zur Klasse 700–1.500 €. Trotz gleicher Auflösung unterscheiden sie sich deutlich: Einige sind kompakte Streaming-Geräte mit eingebautem Smart-System, andere klassische Lampenbeamer mit viel Licht und ohne eigene Apps. Grundlage dieses Vergleichs sind Herstellerangaben und, wo vorhanden, Testergebnisse anderer mit Quellenangabe. Dieser Ratgeber zeigt, welche Merkmale für Ihren Raum und Ihre Nutzung wichtig sind.
Helligkeit: Wie dunkel ist Ihr Raum?
Die Helligkeit entscheidet darüber, wann Sie den Beamer sinnvoll nutzen können. Die LED-Modelle Anker Nebula P1i (380 ANSI-Lumen) und Dangbei N2 (400 ISO-Lumen) eignen sich vor allem für abgedunkelte Räume. Das gilt trotz höherer Angabe auch für den Epson Lifestudio Pop EF-61G mit 700 Lumen. Deutlich mehr Licht versprechen die Lampenbeamer: BenQ TH671ST mit 3.000 ANSI-Lumen, BenQ TH575i mit 3.800 ANSI-Lumen und Epson EH-TW840 mit 4.000 Lumen, im Sparmodus noch 2.200 Lumen.
Vergleichen Sie diese Zahlen nur als grobe Orientierung, denn die Hersteller nennen unterschiedliche Messarten. Wenn Sie den Raum nicht zuverlässig abdunkeln können, sollten Sie trotzdem zu einem der drei helleren Modelle greifen.
Aufstellung: Abstand und Bildgröße
Bevor Sie sich für ein Gerät entscheiden, sollten Sie den möglichen Abstand zur Leinwand messen. Das Projektionsverhältnis verrät, wie weit der Beamer entfernt stehen muss. Ein 100-Zoll-Bild erreichen die Modelle ungefähr bei diesen Abständen:
- BenQ TH671ST: ab ca. 1,5 m
- Epson Lifestudio Pop EF-61G: rechnerisch gut 2,6 m
- Epson EH-TW840: rechnerisch etwa 2,7 bis 3,2 m
- Dangbei N2: ca. 2,74 m
- Anker Nebula P1i: 2,76 m
- BenQ TH575i: rechnerisch ca. 3,3 bis 3,6 m
Keines der Modelle bietet laut den vorliegenden Daten Lens Shift. Beim EF-61G fehlt außerdem ein optischer Zoom, während TH671ST und EH-TW840 einen 1,2-fachen Zoom besitzen. Planen Sie den Standort deshalb möglichst genau. Automatische Trapezkorrektur haben Anker, Dangbei und beide Epson-Modelle an Bord, Anker und der EF-61G erkennen zudem Hindernisse. Das hilft bei wechselnden Standorten, doch für einen festen Heimkinoplatz bleibt eine gerade Ausrichtung sinnvoll.
Smart-System und Anschlüsse
Wer direkt streamen möchte, ist mit Google TV gut bedient: Es läuft beim Nebula P1i und beim EF-61G direkt auf dem Gerät, der TH575i bringt es über einen mitgelieferten Dongle mit. Der Dangbei N2 nutzt ein Linux-basiertes System mit lizenziertem Netflix, Prime Video und YouTube, die App-Auswahl ist aber begrenzt, denn einen Play Store gibt es nicht. TH671ST und EH-TW840 haben kein Smart-System und brauchen einen externen Zuspieler.
Achten Sie auch auf die HDMI-Zahl. Nebula P1i, Dangbei N2 und EF-61G haben je einen Anschluss, beim TH575i ist ebenfalls nur einer frei nutzbar. Der TH671ST bietet zwei HDMI-Eingänge. Auch der EH-TW840 hat zwei, der optionale WLAN-Adapter belegt jedoch einen davon. Wenn Sie Konsole und Blu-ray-Player gleichzeitig anschließen möchten, sollten Sie das einplanen.
Lichtquelle und Lebensdauer
LED-Modelle halten laut Hersteller lange: 20.000 Stunden beim EF-61G, mindestens 20.000 Stunden beim Nebula P1i und 30.000 Stunden beim Dangbei N2. Bei den Lampenbeamern hängt die Lebensdauer stark vom Modus ab. Der TH671ST kommt im Normalmodus auf 4.000 Stunden, der TH575i und der EH-TW840 auf 6.000 Stunden. In sparsameren Modi steigen die Werte auf bis zu 15.000 Stunden bei den BenQ-Modellen und 12.000 Stunden beim Epson, dann aber in der Regel mit weniger Helligkeit.
Input-Lag fürs Gaming
Für Konsolenspiele zählt die Verzögerung zwischen Eingabe und Bild. Beide BenQ-Modelle nennen 16,7 ms bei 1080p/60 Hz. Der Nebula P1i bleibt im Game-Modus laut Hersteller unter 20 ms, mit Trapezkorrektur aber nur unter 80 ms. Stellen Sie ihn fürs Spielen also möglichst gerade auf. Für die übrigen Modelle liegen uns keine Werte vor.
Ton und Betriebsgeräusch
Eingebaute Lautsprecher sind praktisch, wenn Sie zunächst ohne Soundanlage starten. Am kräftigsten ist auf dem Papier der Nebula P1i mit 2 × 10 W, wobei Engadget blechernen Klang bemängelt. Der Dangbei N2 bringt 2 × 6 W mit Dolby Audio mit, der EF-61G 2 × 5 W mit Sound by Bose. Sehr knapp fällt der EH-TW840 mit 2 W mono aus. Hier ist ein externes Audiosystem fast Pflicht.
Beim Betriebsgeräusch liegt der EF-61G mit 24 dB(A) vorn, der Dangbei N2 bleibt laut Hersteller unter 26 dB. Der EH-TW840 ist mit 37 dB(A) im Normalmodus am lautesten, sein Lüfter ist laut Fachtests deutlich hörbar. Im Eco-Modus sinkt die Angabe auf 28 dB(A).
HDR und Kontrast
HDR10 nennen Nebula P1i, Dangbei N2 und EF-61G, die beiden letzten zusätzlich HLG. Dolby Vision gibt es beim Nebula P1i nur über die Netflix-App. Der TH575i unterstützt kein HDR, für TH671ST und EH-TW840 liegen uns keine HDR-Angaben vor. Kontrastwerte reichen von 1.500:1 bis 5.000.000:1, sind wegen unterschiedlicher Messarten aber kaum vergleichbar. Verlassen Sie sich bei der Kaufentscheidung deshalb nicht allein auf diese Zahl.
Welches Gerät passt zu wem?
- Epson EH-TW840: für Räume, die sich nicht ganz abdunkeln lassen, und für sehr große Bilder. Laut Fachtests überzeugt er mit hoher Farbtreue.
- BenQ TH575i: für Gaming im Wohnzimmer, mit viel Licht, Google-TV-Dongle und 3D-Fähigkeit, aber ohne HDR.
- BenQ TH671ST: für kleine Räume mit wenig Abstand zur Wand, wenn ein externer Zuspieler vorhanden ist.
- Epson Lifestudio Pop EF-61G: für leises Streaming im abgedunkelten Raum, mit 1,6 kg als leichtestes Gerät im Vergleich und mit 5 Jahren Herstellergarantie.
- Anker Nebula P1i: für alle, die Google TV und automatische Einrichtung suchen. Engadget lobt die genaue Farbdarstellung, kritisiert aber unscharfe Bildränder.
- Dangbei N2: für Filmabende im Dunkeln mit Netflix direkt am Gerät, wenn Ihnen eine begrenzte App-Auswahl genügt.
Häufige Fragen
Reicht Full HD fürs Heimkino?
Für den Einstieg ja. Je größer das Bild und je näher Sie davor sitzen, desto eher kann eine höhere Auflösung sinnvoll sein. Keines der Geräte in diesem Vergleich gibt 4K aus.
Kann ich einen Full-HD-Beamer auch tagsüber nutzen?
Am ehesten mit einem der hellen Lampenmodelle von BenQ oder Epson. Nebula P1i, Dangbei N2 und EF-61G sind vor allem für abgedunkelte Räume gedacht.
Welcher Beamer passt in einen kleinen Raum?
Der BenQ TH671ST ist hier die erste Wahl, denn er erreicht 100 Zoll schon ab ca. 1,5 m Abstand. Die übrigen Modelle brauchen für dieselbe Bildgröße mindestens gut 2,6 m.
Sind die Beamer ohne Steckdose nutzbar?
Für Nebula P1i und EF-61G gilt: Einen eingebauten Akku haben sie nicht. Den Nebula P1i können Sie alternativ an einer externen Powerstation betreiben.
Alle Modelle aus diesem Vergleich
Anker
Nebula P1i
- AuflösungFull HD nativ (1920 × 1080), Eingangssignale bis 4K60, Ausgabe in 1080p
- Helligkeit380 ANSI-Lumen (laut Hersteller TÜV-zertifiziert)
- Preisklasse300–700 €
Epson
EH-TW840
- AuflösungFull HD nativ (1920 × 1080), 16:9, kein 4K-Pixel-Shift
- Helligkeit4.000 Lumen Weiß- und Farbhelligkeit laut Hersteller (2.200 Lumen im Sparmodus)
- Preisklasse300–700 €
Epson
Lifestudio Pop EF-61G
- AuflösungFull HD nativ (1920 × 1080), kein 4K-Pixel-Shift
- Helligkeit700 Lumen (Weiß nach ISO 21118, Farbhelligkeit nach IDMS 15.4), Eco-Modus 350 Lumen
- Preisklasse300–700 €