das 4K-Heimkino
4K-Heimkino-Beamer im Vergleich: natives 4K oder Pixel-Shift?
Acht Beamer für das 4K-Heimkino im Datenvergleich, von der Einstiegsklasse bis zum nativen 4K-Modell. Unsere Kaufberatung zeigt, worauf es bei Auflösung, Kontrast, Helligkeit und Aufstellung ankommt.
8 Modelle verglichen nach Herstellerangaben und unabhängigen Testergebnissen – so vergleichen wir. Aktualisiert 6. November 2026.
Natives 4K mit Kontrast
JVC DLA-NZ500
Der JVC DLA-NZ500 löst mit drei D-ILA-Chips nativ in 4K auf und nennt mit 40.000:1 als einziges Gerät im Vergleich einen hohen nativen Kontrastwert.
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BenQ TK705i
Der BenQ TK705i bietet in der Preisklasse 700–1.500 € laut Hersteller 3.000 ANSI-Lumen, 5 ms Input-Lag bei 4K/60 Hz und Google TV direkt im Gerät.
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XGIMI HORIZON 20 Max
Der XGIMI HORIZON 20 Max hat mit 5.700 ISO-Lumen die höchste Helligkeitsangabe im Vergleich und bringt zudem einen großen Lens-Shift-Bereich mit.
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Sony BRAVIA Projector 7
Der Sony BRAVIA Projector 7 verbindet native 4K-Auflösung mit zwei HDMI-2.1-Eingängen und laut Hersteller ca. 12 ms Input-Lag bei 4K/120 Hz.
Bei Amazon ansehen*Vergleichstabelle
| Modell | Auflösung | Lichtquelle | Helligkeit | Kontrast | HDR | Preisklasse | Kaufen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| BenQ TK705i | Full HD nativ (0,47-Zoll-DMD), 4K UHD (3840 × 2160) per Pixel-Shift | LED (4LED) | 3.000 ANSI-Lumen | 600.000:1 (FOFO, laut Hersteller) | HDR10, HDR10+, HLG | 700–1.500 € | Amazon* |
| BenQ W4100i | Full HD nativ (0,65-Zoll-DMD), 4K UHD (3840 × 2160) per XPR | LED (4LED) | 3.200 ANSI-Lumen | 3.000.000:1 dynamisch (FOFO, mit Dynamic Black); nativer Wert nicht angegeben | HDR10, HDR10+, HLG; kein Dolby Vision | 1.500–3.000 € | Amazon* |
| Epson EH-TW7100 | Full HD nativ (1920 × 1080, 3LCD), 4K per Pixel-Shift (4K PRO-UHD) | Lampe (UHE, 250 W) | 3.000 Lumen Weiß- und Farbhelligkeit laut Hersteller | 100.000:1 laut Hersteller | HDR10, HLG | 700–1.500 € | Amazon* |
| Hisense C2 Pro | Full HD nativ (0,47-Zoll-DMD), 4K per Pixel-Shift | RGB-Laser (Triple-Laser) | 2.600 ANSI-Lumen | 2.000:1 | HDR10, HDR10+, HLG, Dolby Vision | 1.500–3.000 € | Amazon* |
| Hisense M2 Pro | Full HD nativ, 4K (3.840 × 2.160) per Pixel-Shift | RGB-Laser (Trichroma, DLP) | 1.300 ANSI-Lumen | 1.000:1 (Full On/Off, laut Anbieter) | Dolby Vision, HDR10, HDR10+, HLG | 700–1.500 € | Amazon* |
| JVC DLA-NZ500 | 4K nativ (4096 × 2160), 3 × 0,69-Zoll-D-ILA-Chips, kein Pixel-Shift nötig | Laser (BLU-Escent-Laserdiode mit Phosphorrad) | 2.000 Lumen | 40.000:1 nativ, dynamisch ∞:1 | HDR10, HDR10+, HLG, Frame Adapt HDR; kein Dolby Vision | über 3.000 € | Amazon* |
| Sony BRAVIA Projector 7 | 4K UHD nativ (3.840 × 2.160, 3× 0,61-Zoll-SXRD) | Laser (Laserphosphor) | 2.200 Lumen | dynamisch ∞:1 laut Hersteller; kein nativer Herstellerwert gefunden | HDR10, HLG (kein HDR10+) | über 3.000 € | Amazon* |
| XGIMI HORIZON 20 Max | Full HD nativ (0,47-Zoll-DMD), 4K (3.840 × 2.160) per XPR-Pixel-Shift | RGB-Triple-Laser | 5.700 ISO-Lumen | 20.000:1 dynamisch (mit DBLE) laut Hersteller | HDR10+, Dolby Vision, IMAX Enhanced | 1.500–3.000 € | Amazon* |
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Ein 4K-Heimkino-Beamer soll Filme und Serien groß, scharf und kontrastreich auf die Leinwand bringen. Doch „4K“ bedeutet nicht bei jedem Gerät dasselbe, und auch Angaben zu Helligkeit und Kontrast lassen sich oft nicht direkt vergleichen. In diesem Vergleich finden Sie acht Modelle aus den Preisklassen 700–1.500 € bis über 3.000 €. Selbst geprüft haben wir die Geräte nicht: Unsere Einordnung stützt sich auf Herstellerangaben und, wo vorhanden, auf Testergebnisse anderer mit Quellenangabe.
Natives 4K oder Pixel-Shift?
Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist die native Auflösung. Nur zwei Geräte arbeiten hier nativ in 4K: der JVC DLA-NZ500 mit drei D-ILA-Chips (4096 × 2160) und der Sony BRAVIA Projector 7 mit drei SXRD-Panels (3.840 × 2.160). Beide liegen in der Preisklasse über 3.000 €.
Die übrigen sechs Modelle besitzen nativ Full HD und erzeugen 4K per Pixel-Shift: Die Bildpunkte werden sehr schnell versetzt dargestellt. Das ist eine verbreitete und deutlich günstigere Lösung, entspricht aber technisch nicht einer nativen 4K-Darstellung. Je größer Ihre Leinwand und je kürzer der Sitzabstand, desto eher lohnt sich der Blick auf native Modelle.
Kontrast: im dunklen Raum entscheidend
Im abgedunkelten Heimkino prägt der Kontrast den Bildeindruck stärker als fast jeder andere Wert. Die Herstellerangaben sind allerdings kaum vergleichbar, denn native, dynamische und FOFO-Werte (Full On/Off) messen Unterschiedliches. Der BenQ W4100i nennt 3.000.000:1 dynamisch, aber keinen nativen Wert. Der XGIMI HORIZON 20 Max gibt 20.000:1 dynamisch an, während Testberichte nativ nur etwa 1.200:1 bis 1.640:1 messen. Der JVC DLA-NZ500 nennt dagegen ausdrücklich 40.000:1 nativ. Achten Sie deshalb immer darauf, welche Art von Kontrast angegeben ist.
Helligkeit: abhängig vom Raum
Die Angaben reichen von 1.300 ANSI-Lumen beim Hisense M2 Pro bis zu 5.700 ISO-Lumen beim XGIMI HORIZON 20 Max. Weil ANSI-Lumen, ISO-Lumen und einfache Lumenangaben nicht dasselbe sind, taugen sie nur als grobe Orientierung. In einem verdunkelten Raum genügen meist geringere Werte, wie sie auch JVC (2.000 Lumen) und Sony (2.200 Lumen) nennen. Im Wohnzimmer mit Restlicht hilft mehr Reserve. Beachten Sie aber: Der hellste Modus des XGIMI wird in Testberichten als grünstichig und laut beschrieben.
HDR-Formate
Alle acht Geräte verarbeiten HDR, die Formate unterscheiden sich jedoch. Dolby Vision nennen nur der Hisense C2 Pro, der Hisense M2 Pro und der XGIMI HORIZON 20 Max. HDR10+ fehlt beim Sony und beim Epson EH-TW7100. Der JVC bietet zusätzlich das dynamische Tone-Mapping Frame Adapt HDR, das HDR-Inhalte an die Möglichkeiten des Projektors anpasst.
Lichtquelle und Lebensdauer
Laser und LED kommen laut Hersteller auf 20.000 Stunden oder mehr; beim XGIMI liegt uns kein Wert vor. Der Epson EH-TW7100 arbeitet dagegen mit einer Lampe, die für 3.500 Stunden im Normalbetrieb und 5.000 Stunden im Eco-Modus angegeben ist. Wer sehr viel schaut, sollte also einen Lampenwechsel einplanen.
Aufstellung: Zoom und Lens-Shift
Für eine feste Installation sind Zoom und Lens-Shift besonders wichtig, denn damit lässt sich das Bild ohne digitale Korrektur auf die Leinwand ausrichten. Einen großen Verstellbereich nennen XGIMI (±120 % vertikal, ±45 % horizontal), Sony (±71 %, ±25 %), JVC (±70 %, ±28 %) und Epson (±60 %, ±24 %). Beim JVC ist die Verstellung motorisiert, beim Sony nur manuell. Die beiden Hisense-Modelle haben keinen Lens-Shift, dafür einen schwenkbaren Standfuß. Prüfen Sie vor dem Kauf außerdem den Projektionsabstand: Für 100 Zoll benötigt der BenQ TK705i ab ca. 2,2 m, der Epson 2,95–4,77 m.
Ton, Streaming und Gaming
JVC und Sony haben weder Lautsprecher noch ein Smart-System und setzen externe Geräte voraus. Google TV ist beim BenQ TK705i und beim XGIMI integriert, die Hisense-Modelle nutzen VIDAA, der BenQ W4100i bringt einen Android-TV-Dongle mit. Beim Input-Lag lohnt ein kritischer Blick: Für den Hisense M2 Pro nennt der Hersteller ca. 12 ms, netzwelt maß 33 ms im Spielmodus und 17 ms im DLP-Turbo-Modus. Für den JVC ermittelte ProjectorCentral ca. 51 ms bei 4K/60 Hz.
Welches Gerät passt zu wem?
- JVC DLA-NZ500: für den dunklen Heimkinoraum, wenn natives 4K und hoher nativer Kontrast Vorrang haben. Spiele und 3D stehen hier nicht im Mittelpunkt.
- Sony BRAVIA Projector 7: für natives 4K mit HDMI 2.1 und 4K/120 Hz, wenn Sie Film und Konsole verbinden möchten.
- BenQ W4100i: für Filmfans, die laut Hersteller 100 % DCI-P3 und eine Werkskalibrierung mit Bericht schätzen.
- BenQ TK705i: für den günstigeren Einstieg mit integriertem Google TV und niedrigem Input-Lag laut Hersteller.
- XGIMI HORIZON 20 Max: für Räume mit Restlicht und schwierige Aufstellungen dank viel Lens-Shift.
- Hisense C2 Pro: für flexible Aufstellung per Gimbal-Standfuß und optischem Zoom, mit Dolby Vision.
- Hisense M2 Pro: für kompakte Aufbauten mit Dolby Vision, sofern ein HDMI-Eingang reicht.
- Epson EH-TW7100: für alle, die aktives 3D suchen und mit Lampentechnik sowie externem Streaming leben können.
Häufige Fragen
Reicht Pixel-Shift für das 4K-Heimkino?
Für viele Heimkinos ja, zumal native Geräte in diesem Vergleich erst in der Preisklasse über 3.000 € beginnen. Wer das Maximum an Detaildarstellung sucht, greift zu nativem 4K.
Wie wichtig ist Dolby Vision?
Das hängt von Ihren Quellen ab. Nutzen Sie viele Inhalte in Dolby Vision, sind Hisense C2 Pro, Hisense M2 Pro und XGIMI HORIZON 20 Max die passenden Kandidaten. Für das Gesamtbild bleibt der Kontrast aber mindestens ebenso wichtig.
Welche Beamer eignen sich für 4K mit 120 Hz?
Der Sony BRAVIA Projector 7 unterstützt 4K/120 Hz an beiden HDMI-2.1-Eingängen, der BenQ W4100i nur an HDMI 3. Der JVC DLA-NZ500 und die beiden Hisense-Modelle sind auf 4K/60 Hz begrenzt.
Brauche ich zusätzliche Lautsprecher?
Beim JVC und beim Sony zwingend, da sie keine eingebauten Lautsprecher haben. Auch bei den übrigen Geräten ist für echtes Heimkino-Erlebnis ein externes Soundsystem sinnvoll, zum Beispiel per eARC, sofern das Modell es bietet.
Alle Modelle aus diesem Vergleich
BenQ
TK705i
- AuflösungFull HD nativ (0,47-Zoll-DMD), 4K UHD (3840 × 2160) per Pixel-Shift
- Helligkeit3.000 ANSI-Lumen
- Preisklasse700–1.500 €
BenQ
W4100i
- AuflösungFull HD nativ (0,65-Zoll-DMD), 4K UHD (3840 × 2160) per XPR
- Helligkeit3.200 ANSI-Lumen
- Preisklasse1.500–3.000 €
Epson
EH-TW7100
- AuflösungFull HD nativ (1920 × 1080, 3LCD), 4K per Pixel-Shift (4K PRO-UHD)
- Helligkeit3.000 Lumen Weiß- und Farbhelligkeit laut Hersteller
- Preisklasse700–1.500 €
Hisense
C2 Pro
- AuflösungFull HD nativ (0,47-Zoll-DMD), 4K per Pixel-Shift
- Helligkeit2.600 ANSI-Lumen
- Preisklasse1.500–3.000 €
Hisense
M2 Pro
- AuflösungFull HD nativ, 4K (3.840 × 2.160) per Pixel-Shift
- Helligkeit1.300 ANSI-Lumen
- Preisklasse700–1.500 €
JVC
DLA-NZ500
- Auflösung4K nativ (4096 × 2160), 3 × 0,69-Zoll-D-ILA-Chips, kein Pixel-Shift nötig
- Helligkeit2.000 Lumen
- Preisklasseüber 3.000 €
Sony
BRAVIA Projector 7
- Auflösung4K UHD nativ (3.840 × 2.160, 3× 0,61-Zoll-SXRD)
- Helligkeit2.200 Lumen
- Preisklasseüber 3.000 €
XGIMI
HORIZON 20 Max
- AuflösungFull HD nativ (0,47-Zoll-DMD), 4K (3.840 × 2.160) per XPR-Pixel-Shift
- Helligkeit5.700 ISO-Lumen
- Preisklasse1.500–3.000 €