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Beamer im Vergleich – Kaufberatung fürs Heimkino

das Wohnzimmer ohne Deckenmontage

Ultrakurzdistanz-Beamer im Vergleich: 7 Modelle fürs Wohnzimmer

Sieben Ultrakurzdistanz-Beamer, die direkt vor der Wand stehen und ein großes Bild ohne Deckenmontage liefern. Wir vergleichen Helligkeit, Abstand, HDR, Input-Lag und Klang anhand von Herstellerangaben und Messungen anderer.

7 Modelle verglichen nach Herstellerangaben und unabhängigen Testergebnissen – so vergleichen wir. Aktualisiert 6. November 2026.

Preis-Tipp

Epson Lifestudio Grand EH-LS670B

Der Epson EH-LS670B hat mit 3.600 Lumen laut Hersteller die höchste Helligkeitsangabe der Preisklasse 1.500–3.000 € und bringt Google TV sowie ein 2.1-Soundsystem von Bose mit.

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Am hellsten

Hisense L9Q

Der Hisense L9Q hat mit 5.000 ANSI-Lumen die höchste Herstellerangabe im Vergleich, wobei Projector Reviews in den meisten Bildmodi rund 3.000 Lumen und 4.989 Lumen nur im Maximalmodus maß.

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Fürs Gaming

Hisense PX4-PRO

Für den Hisense PX4-PRO maß Projector Central 6,4 ms bei 1080p/120 Hz und 9,3 ms bei 4K/60 Hz, dazu kommt FreeSync Premium.

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Kürzester Wandabstand

Epson Lifestudio Grand Plus EH-LS970B

Der Epson EH-LS970B braucht laut Händlerangabe für 100 Zoll nur rund 9,8 cm Abstand zwischen Wand und Gehäuse, den geringsten Wert in diesem Vergleich.

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Vergleichstabelle

ModellProjektionsverhältnisHelligkeitHDRInput-LagLautsprecherPreisklasseKaufen
Epson Lifestudio Grand EH-LS670B0,25–0,62:1; Projektionsdistanz 0,3–0,7 m; für 100 Zoll laut Händlertabelle ca. 27 cm (Gehäuse bis Leinwand)3.600 Lumen Weißhelligkeit (ISO 21118:2020) und 3.600 Lumen Farbhelligkeit (IDMS 15.4), im Sparmodus je 1.800 LumenHDR10, HLGunter 20 ms laut Epson (Auflösung nicht angegeben)20 W (2.1, Sound by Bose)1.500–3.000 €Amazon*
Epson Lifestudio Grand Plus EH-LS970B0,16–0,40:1 (digitaler Zoom); ca. 9,8 cm Abstand zwischen Wand und Gehäuse für 100 Zoll laut Händlerangabe4.000 Lumen Weißhelligkeit (ISO 21118:2020) und 4.000 Lumen Farbhelligkeit (IDMS 15.4), im Sparmodus je 1.200 LumenHDR10, HLG (kein Dolby Vision, kein HDR10+)unter 20 ms laut Hersteller; von Projector Central gemessen: 29 ms bei 1080p/60 Hz und 4K/60 Hz, 21 ms bei 1080p/120 Hz, 20 ms bei 4K/120 Hz20 W (2.1: 2 Satelliten + Woofer), Sound by Boseüber 3.000 €Amazon*
Hisense L9Q0,18:1; 100 Zoll aus ca. 13,7 cm Wandabstand5.000 ANSI-LumenHDR10, HDR10+, HLG, Dolby Vision, IMAX EnhancedHersteller: ≤ 20 ms im Spielmodus; Projector Reviews nennt ca. 12 ms bei 1080p/120 Hz und 28 ms bei 4K/60 Hz116 W, 6.2.2-System von Devialet, Dolby Atmos, DTS:Xüber 3.000 €Amazon*
Hisense PL2 Laser Cinema0,22:1; rund 21 cm Wandabstand für 100 Zoll (laut HIFI.DE)2.700 ANSI-LumenDolby Vision, HDR10+, HDR10, HLG≤ 30 ms im Spielmodus laut Hersteller (Auflösung nicht genannt)2 × 15 W, Dolby Atmos1.500–3.000 €Amazon*
Hisense PX4-PRO0,2:13.500 ANSI-LumenDolby Vision, HDR10+, HDR10, HLG, IMAX EnhancedHerstellerangaben: 1 ms bei 1080p/240 Hz, 12 ms im Spielemodus; von Projector Central gemessen: 6,4 ms bei 1080p/120 Hz, 9,3 ms bei 4K/60 Hz66 W maximal (6 Lautsprecher, 4.0.2, von Devialet abgestimmt)über 3.000 €Amazon*
ViewSonic X2000L-4K0,22:1; 100 Zoll aus ca. 23 cm Abstand2.000 ANSI-LumenHDR10, HLG40 ms laut Hersteller (Auflösung nicht angegeben)50 W Harman Kardon (2 × 25 W, je 10 W Hochtöner + 15 W Tieftöner)1.500–3.000 €Amazon*
XGIMI AURA 20,177:1; 100 Zoll aus rund 17,8 cm Abstand2.300 ISO-LumenHDR10, HLG, Dolby Vision, IMAX Enhancedbis zu 20 ms laut Hersteller (Keystone-Korrektur aus); rund 20 ms bei 4K/60 Hz laut HIFI.DE4 × 15 W (60 W) Harman/Kardon, 2.01.500–3.000 €Amazon*

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Ein Ultrakurzdistanz-Beamer steht nicht unter der Decke oder hinter dem Sofa, sondern auf dem Sideboard direkt vor der Wand. Kabel durch den Raum und eine Deckenmontage entfallen, und trotzdem ist ein Bild von 100 Zoll und mehr möglich. In diesem Vergleich stellen wir sieben Modelle gegenüber. Wir haben die Geräte nicht selbst getestet: Grundlage sind Herstellerangaben und, wo vorhanden, Testergebnisse anderer, die wir mit Quelle nennen.

Projektionsabstand: Passt der Beamer auf Ihr Möbelstück?

Das Projektionsverhältnis zeigt, wie nah der Beamer an der Wand stehen kann. Je kleiner der Wert, desto kürzer der Abstand. Für 100 Zoll reicht die Spanne in diesem Vergleich von rund 9,8 cm beim Epson EH-LS970B (Händlerangabe) bis rund 27 cm beim Epson EH-LS670B. Dazwischen liegen der Hisense L9Q mit rund 13,7 cm, der XGIMI AURA 2 mit rund 17,8 cm, der Hisense PL2 mit rund 21 cm und der ViewSonic X2000L-4K mit rund 23 cm. Die Quellen messen nicht immer von demselben Punkt aus, die Werte dienen also als Orientierung.

Planen Sie den Abstand und die Gehäusetiefe zusammen, denn beides muss auf das Möbelstück passen. Auch das Gewicht zählt: Es reicht von 6,8 kg beim ViewSonic bis 12,9 kg beim Hisense L9Q. Prüfen Sie außerdem die möglichen Bildgrößen. Der EH-LS670B deckt 60 bis 120 Zoll ab, der AURA 2 beginnt erst bei 90 Zoll, die Hisense-Modelle L9Q und PX4-PRO reichen bis 200 Zoll.

Die Position sollte von Anfang an genau stimmen, denn schon kleine Verschiebungen verändern bei so kurzer Distanz die Bildgröße deutlich. Die beiden Epson-Modelle zoomen nur digital, der ViewSonic hat eine Festoptik ohne optischen Zoom.

Helligkeit: Wie hell ist Ihr Wohnzimmer?

Im Wohnzimmer lässt sich Tageslicht selten ganz aussperren, deshalb ist die Helligkeit eines der wichtigsten Merkmale. Die Herstellerangaben reichen von 2.000 ANSI-Lumen beim ViewSonic bis 5.000 ANSI-Lumen beim Hisense L9Q. Direkt vergleichbar sind sie nur eingeschränkt, weil die Hersteller unterschiedliche Normen nutzen, etwa ANSI, ISO 21118 oder ISO-Lumen.

Außerdem liegt der Maximalwert nicht in jedem Bildmodus an: Projector Reviews maß beim L9Q in den meisten Modi rund 3.000 Lumen und nur im Maximalmodus 4.989 Lumen. Bei den Epson-Modellen nennt der Hersteller Weiß- und Farbhelligkeit gleich hoch. Für einen Raum, der oft hell ist, sind Geräte mit hohen Angaben die bessere Wahl. HIFI.DE sieht den ViewSonic wegen seiner begrenzten Helligkeit in hellen Räumen im Nachteil.

Auflösung und HDR: Was steckt hinter 4K?

Keines der sieben Geräte arbeitet mit nativem 4K. Alle erzeugen die höhere Auflösung per Pixel-Shift oder XPR. Für die Kaufentscheidung ist die Auflösung hier also kaum ein Unterscheidungsmerkmal, die HDR-Formate sind es eher. Dolby Vision bieten der Hisense L9Q, der PL2, der PX4-PRO und der XGIMI AURA 2. HDR10+ haben nur die drei Hisense-Modelle. Die beiden Epson-Geräte und der ViewSonic beschränken sich auf HDR10 und HLG. Wenn Sie viele Filme und Serien in Dolby Vision schauen, sollten Sie darauf achten.

Kontrastangaben eignen sich kaum für den Vergleich, weil die Hersteller teils statische, teils dynamische Werte nennen. Beim ViewSonic ist die Art der Messung gar nicht angegeben.

Input-Lag: Wichtig für Spiele

Wenn Sie an einer Konsole spielen, achten Sie auf die Verzögerung zwischen Eingabe und Bild. Messwerte sind hier aussagekräftiger als Herstellerangaben. Für den Hisense PX4-PRO maß Projector Central 9,3 ms bei 4K/60 Hz. Beim Epson EH-LS970B nennt der Hersteller unter 20 ms, Projector Central kam bei 60 Hz auf 29 ms und bei 4K/120 Hz auf 20 ms. Der ViewSonic liegt mit 40 ms laut Hersteller am höchsten. Der AURA 2 ist auf 60 Hz begrenzt und bietet kein VRR, der PL2 hat ebenfalls kein VRR.

Betriebssystem und Anschlüsse

Ein eingebautes Smart-System erspart oft den externen Zuspieler. Die Epson-Modelle laufen mit Google TV, der AURA 2 mit Android TV 11, die Hisense-Geräte mit VIDAA. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob Ihre wichtigsten Streaming-Apps verfügbar sind. Der AURA 2 hat keinen nativen Netflix-Zugang, und beim ViewSonic ließ sich Netflix laut lite-magazin und audiovision nicht starten. Für eine Soundbar oder einen AV-Receiver ist eARC sinnvoll. Der ViewSonic nennt nur ARC und hat zwei HDMI-Eingänge, alle anderen Geräte bieten drei oder vier.

Klang und Betriebsgeräusch

Weil der Beamer vorne am Bild steht, kommt der Ton aus der richtigen Richtung. Das macht die eingebauten Lautsprecher attraktiver als bei klassischen Beamern. Am stärksten ist der Hisense L9Q mit 116 W und einem 6.2.2-System von Devialet. Es folgen der PX4-PRO mit maximal 66 W, der AURA 2 mit 60 W und der ViewSonic mit 50 W. Die Epson-Modelle liegen bei 20 W. Beim Betriebsgeräusch nennt Epson 29 dB(A) im Standardmodus und im Eco-Modus 20 bzw. 18 dB(A), die Wettbewerber liegen teils etwas höher.

Welches Gerät passt zu wem?

  • Für helle Wohnzimmer zum moderaten Preis: Der Epson EH-LS670B kombiniert 3.600 Lumen laut Hersteller mit Google TV.
  • Für sehr flache Stellflächen und große Bilder: Der Epson EH-LS970B steht besonders nah an der Wand und projiziert bis 150 Zoll.
  • Für Heimkino ohne Kompromisse beim Klang: Der Hisense L9Q bietet alle wichtigen HDR-Formate, das stärkste Soundsystem und TV-Tuner.
  • Für Spielerinnen und Spieler: Der Hisense PX4-PRO überzeugt mit niedrigen gemessenen Lag-Werten und FreeSync Premium.
  • Für Dolby Vision in der mittleren Preisklasse: Der XGIMI AURA 2 hat dazu ein 60-W-Soundsystem. Der Hisense PL2 bietet ebenfalls Dolby Vision, ist bei mehreren deutschen Händlern aber nicht mehr lieferbar.
  • Für abgedunkelte Räume und guten Klang: Der ViewSonic X2000L-4K ist das leichteste Gerät im Vergleich, die App-Auswahl ist jedoch klein.

Häufige Fragen

Brauche ich für einen Ultrakurzdistanz-Beamer eine Leinwand?

Nicht zwingend, eine glatte, helle Wand reicht für den Anfang. Weil das Licht sehr flach auftrifft, fallen Unebenheiten aber stärker auf. In hellen Räumen kann eine Speziallleinwand für Ultrakurzdistanz-Beamer das Bild sichtbar verbessern.

Kann ein Ultrakurzdistanz-Beamer den Fernseher ersetzen?

Grundsätzlich ja, weil alle Modelle ein Smart-System mitbringen. Für klassisches Fernsehen ohne Zusatzgerät ist in diesem Vergleich der Hisense L9Q ausgelegt, denn er hat integrierte Tuner für DVB-T2/C/S2.

Liefern diese Beamer echtes 4K?

Nein, alle sieben Modelle erreichen 4K per Pixel-Shift oder XPR. Die meisten arbeiten nativ mit Full HD.

Wie lange hält die Lichtquelle?

Die Hersteller nennen je nach Modell 20.000 oder 25.000 Stunden. Beim Hisense L9Q bezieht sich der Wert auf den Rückgang auf 50 % der Helligkeit.

Alle Modelle aus diesem Vergleich